Auf Schatzsuche am Flughafen
Auf Schatzsuche am Flughafen – Fly.com verrät, wie es geht
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten - verkauft. Versteigerungen von Koffern gelten
an deutschen Flughäfen als Routine. Kann der Besitzer eines verloren gegangenen
Gepäckstücks nach drei Monaten nicht gefunden werden, kommt der Koffer samt
unbekanntem Inhalt unter den Hammer.
Fliegen Sie in den Sommerferien in den Urlaub? Dann denken Sie daran, Ihr Gepäck
richtig zu beschriften. Alleine in 2011 gingen laut dem jährlichen Gepäckreport des
Flughafen-IT-Providers SITA (www.sita.aero) 25,8 Millionen Gepäckstücke weltweit
verloren. Die meisten können binnen 48 Stunden ihrem rechtmäßigen Besitzer
übergeben werden, doch mehrere Tausend bleiben herrenlos. Sollte auch Ihr Koffer
nach dem Urlaub verschollen und unauffindbar sein, grämen Sie sich nicht:
Ersteigern Sie einfach einen "Neuen". Die Flugexperten der Flugsuchmaschine
Fly.com verraten Ihnen, wie es geht:
- Informieren Sie sich am besten über das Internet, bei den Flughäfen in Ihrer
Nähe oder beim städtischen Fundbüro über Versteigerungstermine. Der
Frankfurter Flughafen lässt beispielsweise regelmäßig Auktionen vom
Auktionshaus Wendt durchführen und kündigt die Termine auf seiner
offiziellen Homepage an. So auch der Münchner Flughafen. Der Flughafen
Berlin-Tegel lässt seine Fundsachen unter den Hammer des Berliner
Fundbüros bringen, und die Fundsachen des Flughafens Hamburg werden
bei den Auktionen des städtischen Fundbüros mit versteigert. Die Termine
lassen sich auf der Homepage der Stadt Hamburg recherchieren.
- Schauen Sie sich schon vor der Auktion einige interessante Koffer aus, auf die
Sie bieten wollen. Stellen Sie sicher, dass sie äußerlich intakt sind, denn eine
Gewährleistung gibt es in der Regel bei solchen Versteigerungen nicht.
- Der Inhalt bleibt Ihnen bis zum Schluss verborgen – die Koffer werden
geschlossen versteigert. Im Schnitt gehen die Koffer zwischen 60 und 120
Euro weg. Bezahlt werden muss sofort nach Zuschlag und in bar.
So verlockend der Gedanke erscheint, für ein paar Euro einen Koffer gefüllt mit Geld
oder anderen Schätzen zu ergattern, die Fly.com-Experten wissen: Bei einer
Kofferversteigerung winkt nur selten der große Gewinn. Vorab untersuchen das
Flughafenpersonal und der Zoll die Gepäckstücke, um nicht nur nasse Kleidung und
Lebensmittel, sondern auch Drogen, Schmuggelware und Bargeld zu entfernen.
Sollte Ihnen beim Öffnen des Koffers also ein Berg Schmutzwäsche entgegen
kommen, nehmen Sie es mit Humor. Bei Kofferauktionen steht schließlich der
Nervenkitzel im Vordergrund. Doch eines ist Ihnen immer sicher: Ein neuer
Reisekoffer.
Übrigens: Der Erlös der versteigerten Gepäckstücke geht nicht etwa direkt an die
Fluggesellschaften und Flughäfen, sondern muss, zusammen mit dem
beschlagnahmten Geld, noch zwei weitere Jahre aufgehoben werden. Solange hat
der Besitzer, bei entsprechendem Nachweis, einen Anspruch auf den erzielten
Betrag und das im Koffer gefundene Geld.
Über Fly.com
Fly.com™ (www.fly.com) ist eine Flugsuchmaschine sowie eine anbieterunabhängige
und neutrale Preisvergleichsseite in einem. Ziel ist es, die Suche nach Flügen zu
vereinfachen und schnell die Verbindung mit dem besten Preis zu finden. Die
Metasuchmaschine ist bereits in Deutschland, Großbritannien und den USA aktiv.
Sie durchsucht die Angebote Hunderter nationaler und internationaler
Fluggesellschaften sowie bekannter Online-Reisebüros. Fly.com fragt Daten bei
jeder Suche neu an. Das bedeutet für die Nutzer, dass sie auf Fly.com die aktuellsten
verfügbaren Preise erhalten, die von den Fluggesellschaften und Online-Reisebüros
ausgeliefert werden. Nach erfolgreicher Suche gelangt der Nutzer per Link auf die
Seite seines bevorzugten Anbieters und führt dort die Buchung durch. Zusätzlich zu
den vorhandenen Filterkriterien wie Abflugzeiten, Zwischenstopps, favorisierten
Fluglinien sowie der Suche nach Gabelflügen weist Fly.com auch Preise für Business
und First Class aus. Fly.com ist eine Tochtergesellschaft des börsennotierten
Unternehmens Travelzoo (NASDAQ: TZOO).