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Blaulicht an Bord: Fly.com erklärt, was bei medizinischen Notfällen passiert
 
 

Blaulicht an Bord: Fly.com erklärt, was bei medizinischen Notfällen passiert

 

Hamburg, 30. Januar 2013 – Auch an Bord eines Flugzeuges kann es zu medizinischen
Zwischenfällen kommen. Gerade ist der frisch gebackene RTL-Dschungelkönig Joey Heindle
auf dem Heimflug nach Deutschland zusammengebrochen und musste mit Sauerstoff
versorgt werden. Doch was passiert mit Passagieren, die während eines Fluges
beispielsweise eine Herzattacke erleiden? Wie sind Airlines auf medizinische Notfälle
generell vorbereitet? Die Flugsuchmaschine Fly.com ist diesen Fragen nachgegangen und
hat die wichtigsten Antworten zusammengestellt.


Kein allgemein gültiger Standard

Alle Flugbegleiter sind für den medizinischen Ernstfall an Bord ausgebildet. Auch die
Ausstattung der Flugzeuge mit Medikamenten und Medizintechnik entspricht dem
gesetzlichen Reglement. Allerdings gibt es kaum verbindliche internationale Vorschriften.
Jede Fluggesellschaft entscheidet außerhalb dieses gesetzlichen Rahmens selbst über die
endgültige medizinische Ausstattung an Bord und die Ausbildung ihrer Flugbegleiter. Neben
Sauerstoffmasken und Erste-Hilfe-Koffern stehen bei renommierten Fluggesellschaften auch
teilweise Defibrillatoren zur Wiederbelebung von Notfallpatienten zur Verfügung. Jedoch ist
dies kein allgemeiner Standard.


Geburten sind auch in der Luft nicht ausgeschlossen. „Kurse zur Geburtseinleitung sind Teil
der Flugbegleiter-Ausbildung einiger Airlines. In diesen Kursen lernen die Flugbegleiter, wie
sie in zehntausend Meter Höhe ein Baby zur Welt bringen“, weiß Dahlia Preziosa, Country
Managerin von Fly.com in Deutschland. Viele Fluggesellschaften befördern angehende
Mütter bis zum Ende der 36. Schwangerschaftswoche problemlos. Dennoch ist es ratsam,
ein aktuelles ärztliches Attest und den Mutterpass auf Reisen mit sich zu führen.

 

Pilot entscheidet über mögliche Zwischenlandung
Kommt es zu einem medizinischen Notfall an Bord einer Maschine, werden alle verfügbaren
Hilfsmittel zum Patienten gebracht. Die Crew-Mitglieder kümmern sich um den Patienten,
überprüfen Atmung und Puls und versorgen ihn notfalls mit Sauerstoff. Die Piloten werden
informiert und entscheiden dann nach Sachlage selbst, ob sie eine Zwischenlandung für
nötig halten. Zusätzlich nutzen besonders größere, internationale Fluggesellschaften eine
Notfall-Hotline. Über ein Satellitentelefon erreichen sie Alarmzentralen, deren medizinisches
Personal Hilfestellung leisten kann. So können zum einen weitere Diagnosen für die
Behandlung von Patienten übermittelt und im Flugzeug umgesetzt werden. Zum anderen
kann bei der Suche und Auswahl eines geeigneten Ausweichflughafens geholfen werden.
Denn ein Flughafen muss sich nicht nur für die Landung des Flugzeugs eignen, sondern
auch die Weiterbehandlung des Patienten in einem entsprechenden Krankenhaus
gewährleisten.


Magenschmerzen sind die häufigsten Beschwerden
Es muss nicht immer gleich zu einem Notfall kommen. Die meisten kleineren Zwischenfälle –
knapp 30 Prozent1 – sind Bauchschmerzen. „Eine sogenannte WHO-Trinklösung, eine
wässrige Lösung aus Traubenzucker, Kochsalz und weiteren Elektrolyten wie Natrium,
Kalium und Magnesium, sowie Antiemetika – Medikamente, die Übelkeit und Brechreiz
unterdrücken sollen – können über das Schlimmste hinweg helfen und sind meist in der
Bordapotheke vorhanden“, erklärt Dahlia Preziosa.


Ausreichend Flüssigkeit trinken
Die Klimaanlage an Bord sorgt für eine extrem trockene Luft in der Flugzeugkabine, was zu
Beschwerden wie trockenen Schleimhäuten führen kann. Außerdem besteht besonders auf
Langstreckenflügen das Risiko einer Thrombosebildung. Das lange Sitzen führt zu
Durchblutungsstörungen und kann in den betroffenen Körperregionen unangenehm
spannen. „Um derartige Probleme zu vermeiden, sollten Passagiere während des Flugs viel
trinken – am besten Wasser und Fruchtsäfte“, rät Dahlia Preziosa.


Über Fly.com
Fly.com™ (www.fly.com) ist eine Flugsuchmaschine sowie eine anbieterunabhängige und
neutrale Preisvergleichsseite in einem. Ziel ist es, die Suche nach Flügen zu vereinfachen
und schnell die Verbindung mit dem besten Preis zu finden. Die Metasuchmaschine ist
bereits in Deutschland, Großbritannien und den USA aktiv. Sie durchsucht die Angebote
Hunderter nationaler und internationaler Fluggesellschaften sowie bekannter Online-
Reisebüros. Fly.com fragt Daten bei jeder Suche neu an. Das bedeutet für die Nutzer, dass
sie auf Fly.com die aktuellsten verfügbaren Preise erhalten, die von den Fluggesellschaften
und Online-Reisebüros ausgeliefert werden. Nach erfolgreicher Suche gelangt der Nutzer
per Link auf die Seite seines bevorzugten Anbieters und führt dort die Buchung durch.
Zusätzlich zu den vorhandenen Filterkriterien wie Abflugzeiten, Zwischenstopps,
favorisierten Fluglinien sowie der Suche nach Gabelflügen weist Fly.com auch Preise für
Business und First Class aus. Fly.com ist eine Tochtergesellschaft des börsennotierten
Unternehmens Travelzoo (NASDAQ: TZOO).