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Wanted! Fly.com hilft bei der Suche nach verschollenem Gepäck
 
 

Wanted! Fly.com hilft bei der Suche nach verschollenem Gepäck

 

Hamburg, 25. Januar 2013 - Rund 26 Millionen Gepäckstücke sind im vergangenen Jahr verspätet angekommen oder gar verloren gegangen. Das teilte der Luftfahrtsdienstleister SITA mit. „Bei weltweit 2,87 Milliarden Passagieren ist die Wahrscheinlichkeit jedoch eher gering, dass ausgerechnet der eigene Koffer verschwindet“, sagt Dahlia Preziosa, Country Managerin von Fly.com. Die wenigsten Koffer sind laut SITA übrigens bei der Billigflug-Gesellschaft Ryanair verloren gegangen. Was zu tun ist, wenn es dennoch zum Gepäckverlust kommt, erklärt das Team der Flugsuchmaschine Fly.com.

 

Gepäckverlust sofort melden

Ist der Koffer verschollen, sollten sich Reisende am Flughafen möglichst umgehend an die Gepäckermittlung – auch „Lost & Found“ genannt – wenden. Dann kommt es im Nachhinein nicht zu Problemen. „Wendet sich ein Reisender nicht sofort an die ‚Lost & Found‘-Mitarbeiter, muss er selbst nachweisen, dass der Koffer wirklich auf dem Flug verloren ging“, erklärt Dahlia Preziosa von Fly.com. Die Meldefrist für Verluste beträgt bis zu 21 Tage.

 

Für die Meldung wird das Flugticket benötigt, an dem der Gepäckaufkleber befestigt ist sowie eine genaue Beschreibung des Koffers. Wichtig ist zudem, dass sich Reisende eine schriftliche Bestätigung mit der Referenznummer ihrer Reklamation geben lassen. Bei Auffinden des Gepäcks wird es von der Fluggesellschaft kostenlos an die hinterlegte Adresse geliefert.

 

Verfolgungsjagd via Internet

Die meisten großen Fluggesellschaften wie beispielsweise AirBerlin und Lufthansa benutzen einen globalen Online-Gepäckermittlungsservice. „Dank WorldTracer können Flugpassagiere online rund um die Uhr den aktuellen Stand ihrer Koffersuche abrufen“, sagt Dahlia Preziosa von Fly.com. Damit ermöglichen die Fluggesellschaften den Reisenden die selbsttätige Verfolgung ihres verlorengegangenen Gepäcks.

 

Kein Koffer, keine Garderobe

Wer am Reiseziel wegen des fehlenden Koffers nichts anzuziehen hat, bekommt von einigen Fluggesellschaften vertretbare Auslagen erstattet. Bei Delta Air Lines stehen Geschädigten 50 US Dollar pro Tag zu. Allerdings nur bis zu fünf Tage nach Ankunft. Passagiere von EasyJet erhalten maximal drei Tage lang 25 Britische Pfund. Bei Air France sind für die dringendsten Ausgaben insgesamt 100 Euro vorgesehen. Außerdem gibt es ein Notfallset mit Toilettenartikeln.

 

„Fragen Sie die Mitarbeiter am Gepäckermittungsschalter, was Ihnen für Ausgaben zustehen oder ob Sie einen Kulturbeutel bekommen können“, rät Expertin Preziosa. Bei Pauschalreisen gelten hingegen andere Regelungen. Die Anzahl der Tage, die der Koffer verschwunden war, führt zum Preisnachlass der gesamten Reise. Der Verlust muss beim Reiseveranstalter geltend gemacht werden.

 

Auf Nimmerwiedersehen

Die meisten Koffer tauchen laut SITA spätestens nach zwei Tagen wieder auf. Wer hingegen vergeblich wartet, hat aufgrund des Montrealer Übereinkommens, das in Deutschland seit 2004 gilt, Anspruch auf Kompensation. Die Haftungsobergrenze liegt derzeit bei 1.392 Euro. Maßgeblich für die Höhe der Entschädigung sind die Angaben der Passagiere über den Wert des Kofferinhalts.„Leider sind viele Fluggesellschaften hier weniger kulant und beharren auf einer Liste mit den dazugehörigen Originalkaufbelegen als Nachweis. United Airlines beispielsweise besteht auf Belege ab einem Einkaufswert von 100 US Dollar. Emirates dagegen verlangt Belege ab 50 US Dollar aufwärts“, so Dahlia Preziosa von Fly.com.

Auf Nummer sicher gehen
Wem das Risiko eines Kofferverlustes zu groß erscheint, der kann vorbeugen und beispielsweise ein paar Kleidungsstücke im Koffer des Mitreisenden oder im Handgepäck verstauen. Grundsätzlich sollte auf wertvollen Schmuck und teure Kleidung im Gepäck verzichtet werden. Reisende, die Musikinstrumente oder Sportgeräte mit sich führen, können beim Check-In gegen eine Gebühr eine höhere Haftungsobergrenze einfordern oder eine Gepäckversicherung abschließen. Tipp von Dahlia Preziosa von Fly.com: „Teilweise gehört eine Gepäckversicherung zum Leistungsumfang der Hausratversicherung oder der Kreditkarte – eine extra Versicherung ist somit nicht zwingend notwendig.“

 

Über Fly.com
Fly.com™ (www.fly.com) ist eine Flugsuchmaschine sowie eine anbieterunabhängige und neutrale Preisvergleichsseite in einem. Ziel ist es, die Suche nach Flügen zu vereinfachen und schnell die Verbindung mit dem besten Preis zu finden. Die Metasuchmaschine ist bereits in Deutschland, Großbritannien, Kanada und den USA aktiv. Sie durchsucht die Angebote Hunderter nationaler und internationaler Fluggesellschaften sowie bekannter Online-Reisebüros. Fly.com fragt Daten bei jeder Suche neu an. Das bedeutet für die Nutzer, dass sie auf Fly.com die aktuellsten verfügbaren Preise erhalten, die von den Fluggesellschaften und Online-Reisebüros ausgeliefert werden. Nach erfolgreicher Suche gelangt der Nutzer per Link auf die Seite seines bevorzugten Anbieters und führt dort die Buchung durch. Zusätzlich zu den vorhandenen Filterkriterien wie Abflugzeiten, Zwischenstopps, favorisierten Fluglinien sowie der Suche nach Gabelflügen weist Fly.com auch Preise für Business und First Class aus. Fly.com ist eine Tochtergesellschaft des börsennotierten Unternehmens Travelzoo (NASDAQ: TZOO).